Rauchmelder-Im-Tests

Gegenwärtig gibt es viele verschiedene Angebote für Rauchmelder in diversen Aufmachungen und Preiskategorien. Um einen geeigneten Melder zu finden, sollte man jedoch verschiedene Kriterien beim Kauf beachten. Erste Anhaltspunkte hierfür liefern die verschiedenen Tests, denen wir die Rauchmelder unterzogen haben. Dabei stellen wir ebenso zusätzliche Informationen zur Verfügung, die die Auswahl des adäquaten Melders noch vereinfachen sollen.

Kriterien der Rauchmelder-Tests

Der Fokus lag bei den Tests rund um das Thema Rauchmelder vor allem auf den Technologien, den Zertifizierungen, der Funktionalität sowie der Optik und der Montage. Dabei wurden die Melder der verschiedenen Hersteller auf eben diese Eigenschaften geprüft und einem praktischen Test unterzogen. Anhand der Ergebnisse können Kaufempfehlungen oder zusätzliche Tipps ausgesprochen und den Interessenten der Rauchmelder mit auf den Weg gegeben werden.

Der Test: Wann schützen Rauchmelder?

Zunächst kann man sagen, dass Rauchmelder sich vor allem zum Einsatz in den heimischen vier Wänden eignen. Rauchmelder für Industrieanlagen oder größere Firmenkomplexe wurden im Test nicht berücksichtigt. Rauchmelder sind vor allem für die Nachtstunden ein unverzichtbares Gut der Sicherheit. Brechen Brände tagsüber aus, so werden sie meist schnell wahrgenommen. Doch des Nachts, wenn meist alle Bewohner schlafen, kann ein plötzlicher Brand äußerst tückisch sein. Unserem Test lag eine Studie zugrunde, die besagt, dass fast 90 Prozent der Opfer nicht wegen der Verbrennungen, sondern wegen einer Rauchgasvergiftung sterben. Man riecht das giftige Gas nicht, und genau das ist das Gefährliche. Durch das Inhalieren gerät man in eine Art Dämmerzustand und wird bewusstlos. Zudem kann es zu inneren Vergiftungen und Erstickung führen. Rauchmelder sind hier ein willkommener Schutz, denn sie erkennen die austretenden Rauchgase meist nach kurzer Zeit und schlagen dann Alarm. So haben Betroffene meist noch Zeit sich vor den Gefahren in Sicherheit zu bringen. Auch im Test schlugen alle Melder nach kurzer Zeit lautstark Alarm und signalisierten Gefahr. Dabei spielte es keine Rolle, aus welchem Preissegment der Rauchmelder war, alle funktionierten gut, sodass man in diesem Fall ein positives Fazit ziehen kann.

Rauchmelder und ihre Vernetzung- ein Test

Viele Rauchmelder funktionieren nach dem Stand-alone-Prinzip. Das heißt, sie lösen nur am angebrachten Punkt einen Alarm aus. Doch es gibt auch verschiedene Modelle, die sich untereinander vernetzen lassen und somit in allen Räumlichkeiten Alarm schlagen. Beide Varianten haben wir im Test ausprobiert und können sagen: Das Geräusch mit der Mindestlautstärke von 85dB auf jeden Fall bei allen Meldern ausreichend gewesen. Die vernetzten Melder waren in der Handhabung manchmal jedoch ein wenig komfortabler. Abhängig vom Modell können die einzelnen Geräte durch Funk oder durch Kabel vernetzt werden. Die Kabelvernetzung stellt sich allerdings gerade in bereits bestehenden Bauten als aufwendig und schwierig dar, wodurch hier dann eher zu Funkverbindungen tendiert wird. Im Test wurden die einzelnen Melder sowohl mit Kabel als auch mittels Funk miteinander verbunden. Erstere Variante war für die Tester sehr aufwendig, denn die Kabel müssen geschickt angebracht und zudem meist gut verborgen werden. Bei Rauchmeldern mit Funkverbindung wird meist lediglich ein Funkmodul auf die Melder gesteckt, welches dann eine drahtlose Kommunikation ermöglicht.

Der Preis im Test

Die Rauchmelder im Test unterschieden sich nicht nur in Design und Qualität, sondern auch im Preis. Bei allen getesteten Modellen kann man sagen, dass auch die günstigen Geräte eine solide Leistung erbringen. Dennoch sollte ein Rauchmelder nicht weniger als 20 Euro kosten. Die meisten Modelle liegen in einer Preisspanne zwischen 20 – 40 Euro. Die Melder werden nicht nur einzeln, sondern oft auch in Vorteilspacks angeboten, die dann gleich 4, 5 oder sogar 10 einzelne Melder enthalten. Hier ist der Preis gegenüber einem Einzelkauf meist günstiger.

Fazit aus dem Test

Resultierend aus dem Test lässt sich nun sagen, dass die Modelle zuverlässig einen lauten Warnton abgeben, wenn sie die Gefahr durch Rauchgas wahrnehmen. Die Melder trugen alle das Prüfsiegel, welches gesetzlich vorgeschrieben ist, ebenso, wie die Reichweite des Tons von mindestens 3 Metern und einer Lautstärke von 85dB. Die meisten Melder in den Tests lagen zwischen 20 bis 40 Euro. Dabei kann man nicht pauschal sagen, dass die günstigen Modelle schlechter sind als die Teureren. Kleine Unterschiede gibt es lediglich in den verbauten Materialien und in der Verarbeitung. Vom Gesamteindruck her waren jedoch alle Rauchmelder als solide zu bewerten. Auch die Anbringung der einzelnen Geräte war wenig aufwendig und lies sich gut bewerkstelligen. Mehr Zeit benötigt man jedoch, wenn man die Melder miteinander verkabeln möchte, denn dann ist etwas mehr Geschick von Nöten. Am einfachsten ließen sich die Funkmelder miteinander verbinden. Um herauszufinden, welche Melder für den eigenen Haushalt geeignet sind, empfehlen wir das Lesen unserer Berichte sowie der einzelnen Tipps und Empfehlungen.

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