Rauchmelder und Brandrauch

So funktionieren Rauchmelder

Rauchmelder gibt es zwar von verschiedenen Herstellern, jedoch agieren alle Modelle nach dem gleichen Prinzip. Streulicht heißt die Technik, die sich in den Meldern verbirgt und die es ermöglicht, dass man durch ein lautes akustisches Signal gewarnt wird. Im Inneren der Rauchmelder ist eine Rauchkammer. Möchte man diese sehen, muss man lediglich den Melder aufschrauben und kann im Inneren ein recht großes, plastisches Etwas, meist in Schwarz, erkennen.

Was bewirkt die Rauchkammer?

Die Rauchkammer ist zwar zu jeder Seite hin offenen, jedoch ist sie völlig lichtdicht. Lediglich eine kleine Leuchtdiode strahlt in den leeren Raum. Kommt es nun zu einer Rauchentwicklung, dringt dieser ins Innere der Rauchkammer. Die Partikel im Rauch sorgen dafür, dass das Licht der Diode abgelenkt wird und auf eine Fotozelle trifft, die sich hinter der Kammer befindet. Nun kommt etwas Technik ins Spiel, denn ein Prozessor wertet diese Signale und gibt ein Signal, wenn er erkennt, dass es sich hier um eine wahrhaftige Bedrohung handelt.

Fehlalarm vermeiden

Um einen fehlerhaften Alarm zu vermeiden, entwickeln die Hersteller ihre Melder stetig weiter. Die verbauten Fotozellen werden immer sensibler und die Prozessoren immer leistungsstärker. Bei der Auswertung der Daten muss der Prozessor ganze Arbeit leisten, denn er gleicht verschiedene hinterlegte Rauchmuster miteinander ab. Der Hersteller speichert dafür bereits Werte für verschiedene Raucharten wie Zigarettenrauch oder Staubsaugerluft ab und zieht diese bei den Auswertungen zurate. Je nach Hersteller und Preis kann solch eine Auswertung vergleichsweise lange Zeit in Anspruch nehmen und bis zu 16 mal erfolgen. Jedoch gilt: Je länger die Auswertung, desto genauer.

Fazit aus der Funktionsweise der Rauchmelder

Wenn man sich für den Kauf eines Rauchmelders entscheidet, sollte man nicht immer auf die billigsten Produkte zurückgreifen. Abhängig von den verbauten Komponenten können diese Melder zunehmend Fehlalarme auslösen oder sogar zu kompletten Ausfällen der Melder führen.

Foto: © Eisenhans – Fotolia.com




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